Community of Practice: „Wir sind in kurzer Zeit bundesweit angekommen.“

„Co-Create! Eine Kultur des Teilens in der Lehre“ – unter diesem übergeordneten Motto haben wir uns im Sommersemester wieder ein Mal im Monat donnerstags getroffen, um die Facette „Offenheit“ in zeitgemäßer Lehre und Unterricht zu vertiefen. In den Online-Treffen der Co-WOERK Community of Practice haben wir u. a. gemeinsam einen Blick auf die Qualität von offenen Bildungsmaterialien geworfen und didaktische Konzepte und alternative Prüfungsformen diskutiert. In einer Session ging es erneut um rechtliche Fragen aus der Community zum Thema Urheberrecht, KI & Co.

Seit Herbst 2024 hat das Co-WOERK Team bereits 19 Online-Treffen organisiert und über 150 Teilnehmende aus 33 Bildungsinstitutionen erreicht, die mindestens ein Mal teilgenommen haben. Besonders erfreulich: Die Zahl der Community-Mitglieder, die unser Verbundprojekt an den fünf Standorten in Cottbus, Frankfurt (Oder), Neubrandenburg, Potsdam und Rostock erreicht, konnte nicht nur kontinuierlich gesteigert werden, sondern reicht weit über die Landesgrenzen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns hinaus. „Wir sind in kurzer Zeit bundesweit angekommen“, freut sich Dr. Christin Barbarino, Co-WOERK Community Managerin an der Europa-Universität Viadrina.

„Im Austausch mit den Teilnehmenden der Community erleben wir immer wieder, dass die Überzeugung zu Openness in der Lehre sinnstiftend und motivierend ist. Auch wenn hier Lehrende, Lehrkräfte und Multiplikator:innen aus sehr unterschiedlichen Lehr- und Arbeitskontexten zusammenkommen, eint sie das gemeinsame Interesse up to date zu bleiben und Lehre zu verändern. Nicht selten ist das Ziel schon erreicht, wenn man mit mehr Fragen als Antworten aus einem Treffen herausgeht.“

Ziel der Community of Practice ist der Aufbau von OER-Kompetenzen von Hochschullehrenden, Lehrkräften an Berufsschulen, Mitarbeitenden aus Serviceeinrichtungen, Studierenden sowie Referendar:innen. Die Community-Manager:innen an allen fünf Standorten stehen im direkten Austausch mit den Fakultäten, Schulleitungen und Zentren für Lehre und Lernen und bieten Sprechstunden für OER-Beratungen an.

Auf großes Interesse stoßen immer wieder Veranstaltungen, in denen Expert:innen Open Source Tools vorstellen, mit denen das Erstellen, aber auch Mixen und Wiederverwenden von offenen Bildungsmaterialien erleichtert werden. So war die Veranstaltung zu LiaScript im November 2025 mit knapp 30 Teilnehmenden die meist besuchte. Prof. Dr. Sebastian Zug und sein Kollege Dr. André Dietrich von der TU Bergakademie Freiberg haben LiaScript 2017 entwickelt und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vorgestellt. Es ist ein quelloffenes und mit Lernmanagementsystemen wie Moodle und Ilias interoperables Tool, mit dem sich interaktive Online-Kurse ganz ohne spezielle Software- oder Programmierkenntnisse direkt im Browser erstellen lassen. Weitere Co-WOERK Tool Tipps gibt`s hier.

Seit Oktober 2025 werden für unsere Treffen Open Educational Badges vergeben. Das sind digitale Zertifikate, die die eigenständige Lernpraxis dokumentieren und sichtbar machen. Bereits 39 Badges wurden seit der Einführung vergeben. 

Ausführliche Zusammenfassungen und die dazugehörigen Präsentationen zum Download der seit April 2025 durchgeführten Online-Treffen der Community of Practice sind hier auf unserer Webseite zu finden. Nach den Sommerferien geht weiter. Über die geplanten Termine und Themen kommunizieren wir rechtzeitig an dieser Stelle.

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