Start der Co-WOERK Werkstatt-Reihe an der BTU Cottbus-Senftenberg

Freie Lehr- und Lernmaterialien ermöglichen es, Inhalte offen zu teilen, weiterzuentwickeln und flexibel in der eigenen Lehre einzusetzen. Doch zwischen guter Idee und fertigem Material fehlt im Hochschul- und Berufsschulalltag oft die Zeit für die praktische Umsetzung. Das Co-WOERK Team startet deshalb eine Werkstatt-Reihe, die Lehrende an den fünf Standorten dabei unterstützen soll, eigene offene Lehrmaterialien in konzentrierten Arbeitsphasen umzusetzen.

„Wir möchten, dass aus einer ersten Idee ein Konzept wird, das wir dann an zwei intensiven Werkstatttagen in ein offenes Lehrmaterial umwandeln. Gemeinsam möchten wir ins Machen kommen und Interessierte von der Planungsphase bis zum finalen Material unterstützen“, erklärt Dr. Lena Hotze, Verantwortliche für OER-Schreibwerkstätten im Zentrum für Lehre und Lernen der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Los geht es am 5. Juni 2026 unter dem Motto „Sharing is Caring: Von der Idee zum offenen Lehrmaterial“ an der BTU Cottbus-Senftenberg. Bei der gemeinsamen Auftaktveranstaltung im dortigen IKMZ wird u.a. der OER-Canvas vorgestellt, der den Teilnehmenden als Vorlage für ihre Ideensammlung und konkrete OER-Projektplanung dienen kann. Optional werden offene Beratungssprechstunden angeboten, um Ideen oder Fragen vorab zu besprechen.

Nach Einreichung der Projektideen schaut das Expertenteam um Tanja Jeschke und Andreas Brandt (beide BTU Cottbus-Senftenberg), welche technischen Hilfsmittel benötigt werden, ehe es am 28. und 29. Juli 2026 in die zweitägige Produktionswerkstatt geht. Während der Werkstatttage unterstützen Expert:innen aus Didaktik und Medientechnik bei Gestaltung, technischer Umsetzung, Lizenzierung und Veröffentlichung der geplanten Lehrmaterialien. Ziel der Produktionswerkstatt ist es, dass am Ende ein fertiges oder weitgehend ausgearbeitetes Lehr-/Lernmaterial steht, das direkt in der eigenen Lehre eingesetzt und offen über die bekannten Repositorien geteilt werden kann.

Wie bei den Online-Treffen der Community of Practice erhalten die Teilnehmenden einen digitalen Badge des Co-WOERK-Teams sowie einen Qualifizierungsnachweis des Multimediazentrums der BTU für ihre aktive Teilnahme und die Entwicklung eines offenen Bildungsmaterials. Bis zum Ende des Jahres werden ähnliche Werkstätten auch an der Universität Potsdam, der Hochschule Neubrandenburg, der Europa-Universität Viadrina und der Universität Rostock durchgeführt.

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